Von Dänemark lernen heisst siegen lernen: Wieso wir uns an erfolgreichen Vorbildern orientieren sollten
Die Schweiz schaut gerne auf Länder, denen es schlechter geht, um sich ihres Erfolgs zu versichern. Doch solche Abwärtsvergleiche bringen uns nicht weiter.
Von Dänemark lernen heisst siegen lernen: Wieso wir uns an erfolgreichen Vorbildern orientieren sollten
Die Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit von Volkswirtschaften gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in Zeiten globaler Umbrüche. Während es verlockend sein mag, den eigenen Erfolg durch den Vergleich mit weniger prosperierenden Ländern zu bestätigen, mahnen Wirtschaftsexperten und Analysten zur Vorsicht. Ein solcher "Abwärtsvergleich", wie unlängst in einer Diskussion aufgezeigt, blockiert Innovation und Fortschritt, anstatt sie zu fördern. Die eigentliche Chance liegt vielmehr darin, von jenen Ländern und Systemen zu lernen, die in bestimmten Bereichen als Vorreiter gelten – sei es in puncto Digitalisierung, ökologischer Transformation oder Bildungsqualität. Die konsequente Orientierung an erfolgreichen Vorbildern, wie beispielsweise Dänemark in bestimmten Aspekten, könnte den entscheidenden Impuls für nachhaltiges Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand liefern.
Diese Perspektivverschiebung hat auch weitreichende Implikationen für die individuelle Karriereentwicklung und die Wahl der richtigen Weiterbildung. Wer in einer dynamischen Wirtschaft bestehen und eine Führungsrolle übernehmen möchte, muss die Fähigkeit besitzen, über den Tellerrand zu blicken und Best Practices aus verschiedenen Kontexten zu adaptieren. Ein MBA-Studium, insbesondere in seiner internationalen Ausrichtung, bietet genau diese Möglichkeit. Es vermittelt nicht nur fundiertes Managementwissen, sondern fördert auch eine globale Denkweise, die für das Erkennen und Implementieren erfolgreicher Modelle unerlässlich ist. Das Studium internationaler Fallstudien und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wirtschaftsmodellen schulen den Blick für das Wesentliche und ermöglichen es, übertragbare Erfolgsfaktoren zu identifizieren.
Strategische Vergleiche und Transferleistungen
Die Idee, von erfolgreichen Vorbildern zu lernen, ist im Kern ein Benchmarking-Ansatz, der sowohl auf nationaler Ebene als auch im Unternehmenskontext Anwendung findet. Für angehende Führungskräfte bedeutet dies, sich nicht nur auf die lokalen Gegebenheiten zu beschränken, sondern systematisch zu analysieren, welche Strategien und Methoden in anderen Märkten oder Branchen erfolgreich sind. Welche Bildungssysteme fördern besondere Innovationskraft? Welche Arbeitsmarktmodelle führen zu hoher Produktivität und gleichzeitig zu gesellschaftlicher Zufriedenheit? Ein MBA bereitet die Studierenden darauf vor, solche Fragen zu stellen und evidenzbasierte Antworten zu finden, die dann als Grundlage für strategische Entscheidungen dienen können. Die curriculare Integration von International Business, interkulturellem Management und globalen Wirtschaftsanalysen trägt entscheidend dazu bei, diese Kompetenzen zu entwickeln.