Die Schweiz ist absurd erfolgreich – das ist aber kein Naturgesetz
Stefan Legge analysiert in der NZZ den wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz. Er beleuchtet die Rolle von politischer Stabilität, Rechtssicherheit, Exportstärke und Innovationskraft. Die Kolumne diskutiert, wie dieser Wohlstand für künftige Generationen gesichert werden kann.
Die Schweiz steht im globalen Vergleich seit Langem für außergewöhnlichen wirtschaftlichen Erfolg. Am 23. August 2026 beleuchtete Stefan Legge in seiner ersten Kolumne für die NZZ die Ursachen dieses Erfolgs und betonte zugleich, dass er kein unveränderliches Naturgesetz darstellt. Legge analysiert, welche Faktoren die Position der Schweiz als eine der wohlhabendsten und innovativsten Volkswirtschaften prägen und welche Herausforderungen künftige Generationen bewältigen müssen, um diesen Status zu erhalten. Die Kolumne bietet eine tiefgehende Analyse der institutionellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die den Wohlstand des Landes ermöglichen.
Ein zentraler Pfeiler des Schweizer Erfolgs ist nach Legges Einschätzung das Zusammenspiel von politischer Stabilität, hoher Rechtssicherheit und einer marktwirtschaftlich orientierten Politik. Diese Rahmenbedingungen schaffen ein attraktives Umfeld für Unternehmen, sowohl national als auch international, und fördern Investitionen sowie Innovation. Hinzu kommt eine ausgeprägte Wettbewerbsfähigkeit, die durch geringe Bürokratie und eine effiziente Verwaltung gestärkt wird. Der Fokus auf Exportstärke in Nischenmärkten, die hohe Wertschöpfung ermöglichen, ist ebenfalls entscheidend. Branchen wie die Pharmaindustrie, der Maschinenbau, die Uhrenindustrie und der Finanzsektor zeichnen sich durch technologische Führerschaft und spezialisiertes Know-how aus. Dies führt zu einer Wirtschaftsstruktur, die resilient gegenüber externen Schocks ist und stetig neue Wachstumsimpulse generiert.
Legge hebt hervor, dass der Erfolg der Schweiz nicht statisch ist, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Anpassung und strategischer Entscheidungen. Um die Spitzenposition zu behaupten, sei es unerlässlich, in Bildung, Forschung und Entwicklung zu investieren. Eine hochqualifizierte Arbeitskraft, die durch ein exzellentes Bildungssystem gefördert wird, ist demnach das Fundament für zukünftige Innovationen. Die duale Berufsbildung, die Theorie und Praxis eng verzahnt, spielt dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig müsse die Schweiz die Herausforderungen der Digitalisierung und des Klimawandels aktiv angehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Potenziale zu erschließen. Eine offene Wirtschaftspolitik, die internationale Fachkräfte anzieht und den Zugang zu globalen Märkten sichert, wird als weiterer Schlüssel zum Erfolg genannt.
Diese Betrachtungen sind besonders relevant für Studierende und Professionals, die einen MBA- oder Master-Studiengang in der DACH-Region in Erwägung ziehen. Die Schweiz bietet nicht nur exzellente Bildungseinrichtungen, sondern auch ein dynamisches Arbeitsumfeld mit hohem Innovationsgrad. Ein Studium in der Schweiz ermöglicht den Zugang zu einem Netzwerk aus führenden Unternehmen und Forschungsinstitutionen. Absolventen können von einer Wirtschaft profitieren, die auf spezialisiertes Wissen und internationale Ausrichtung setzt. Die Fähigkeit, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren und strategische Lösungen zu entwickeln, wie sie in MBA-Programmen vermittelt wird, ist in einem solchen Umfeld besonders gefragt und bietet hervorragende Karriereperspektiven.