Die am besten bezahlten Berufe ohne Studium

    Die bestbezahltesten Berufe ohne Studium

    Sobald das Ende der Schulzeit näher rückt, wenn der Abschluss schon bald vor der Tür steht, steht für die Schüler auch langsam die Entscheidung an, ob sie studieren oder eine Ausbildung machen wollen. Viele glauben, dass nur ein Studium das Tor zu den bestbezahltesten Berufen öffnen kann. Vermutlich aus diesem Grund gibt es auch in den letzten Jahren immer mehr Studenten und immer weniger Azubis. Doch dies ist ein eindeutiger Irrglaube. Natürlich gibt es auch Ausbildungsberufe, die besonders gut bezahlt werden – das ist abhängig von der Branche und von der Position. Teilweise gibt es dabei nicht einmal einen relevanten Unterschied zwischen Akademiker- und Nicht-Akademiker-Berufen. Welche Berufe das also sind, sehen wir uns in diesem Beitrag an.

    Fachinformatiker werden überall gesucht – in großen Softwarehäusern wie auch in kleineren IT-Abteilungen diverser Unternehmen. Die Tätigkeiten unterscheiden sich dabei natürlich von Branche zu Branche und Unternehmen zu Unternehmen. Üblicherweise gehören beispielsweise die Administration von Systemen und die Datenbankentwicklung dazu.

    Das Einstiegsgehalt für Fachinformatiker liegt meistens schon bei 2.500 Euro und kann schnell steigen, vor allem wenn man in eine Führungsposition aufsteigt.

    Bekanntermaßen verdienen Steuerberater besonders gut und erhalten bis zu 70.000 Euro pro Jahr. Um Steuerberater werden zu können, muss man tatsächlich nicht zwangsläufig studieren. Sofern man eine kaufmännische Ausbildung absolviert und einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hat, kann auch ohne Studium die Steuerberaterprüfung abgelegt werden.

    Mit Weiterbildungen, beispielsweise zum Steuerfachwirt, ist der Zugang zu diesem Beruf noch einfacher möglich. Grundsätzlich stellen abgeschlossene Weiterbildungen natürlich fast immer einen Vorteil dar, so auch die Weiterbildung zum Betriebswirt.

    Unter anderem die Weiterbildung zum Betriebswirt machen häufig Sekretäre, die eine höhere Position im Unternehmen anstreben. Ein Vorstandssekretär erhält beispielsweise als Einstiegsgehalt oft schon 3.000 Euro brutto im Monat, was viele Menschen nicht ahnen würden. Je nach Branche und Unternehmen ist dies jedoch durchaus möglich. Sekretäre sind keinesfalls unterbezahlte Angestellte, die nur einfache und kleine Aufgaben ausführen.

    Natürlich müssen angehende Piloten zunächst immer die recht teure Ausbildung bezahlen, bevor sie Geld in ihrem Beruf verdienen. Bekannterweise profitieren sie dann jedoch von einer besonders guten Bezahlung in Höhe von bis zu 250.000 Euro – je nach Fluggesellschaft. Außerdem erhalten sie einige Vergünstigungen und genießen ein hohes Ansehen. Es ist also nicht verwunderlich, dass so viele Kinder davon träumen, später als Pilot um die Welt zu fliegen.